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Kategorien: Allgemein
Bisher konnte man auf der Maschinenauslastungsseite nicht erkennen, ob die braunen (geplanten) oder roten (vollen) Tage verspätete Aufträge enthielten.
Jetzt verrät Ihnen ein kleines, violettes Symbol mit einem weißen Ausrufezeichen bereits auf den ersten Blick, wenn Sie Gefahr laufen, einen Auftrag zu spät zu bearbeiten. Es gibt zwei Situationen, vor denen Sie dieses Symbol warnt:
Kategorien: Verarbeitungsplanung
Die WPA-Leitstand-Seite erfüllt hauptsächlich zwei Zwecke:
Im WPA-Steuerungsraum steuert sie die Online-Verbindung zwischen WPA und Planung. Sie ermöglicht es dem WPA-Führer, Läufe an den Leitrechner zu übertragen sowie die Reihenfolge der Läufe zu ändern und dabei gleichzeitig Programmspeicher und Leitrechner synchronisiert zu halten.
Außerdem kann die WPA-Mannschaft über die WPA-Leitstand-Seite eine Vielzahl an Produktionsdokumenten direkt an der Maschine ausdrucken, z. B. das WPA-Programm, Schnitt- und Papierlisten sowie Palettenetiketten.
An anderen Stellen im Werk , z. B. am Nassende, erlaubt die WPA-Leitstand-Seite nur das Ausdrucken von WPA-Plänen und Materiallisten, allerdings ohne die Möglichkeit, änderungen in der Warteschlange vorzunehmen oder Läufe an den Leitrechner zu übertragen.
Die WPA-Leitstand-Seite ist ein neues Konzept für die Verbindung zwischen PC-Topp und WPA: Ursprünglich lief das WPA-Steuerungsprogramm auf einem PC im Planungsbüro. Sobald neue Pläne fertig waren schickte dort der Planer die Schnittlisten an die WPA.
Jetzt dagegen wird die Übertragung der freigegebenen Programme direkt im Leitstand von der WPA-Mannschaft übernommen. Das gibt der Mannschaft nicht nur mehr Kontrolle darüber, welche Programme an die WPA übertragen werden, sondern erlaubt PC-Topp auch, die WPA-Produktion genauer zu verfolgen.
Zuvor wurden neue Programme von der Planung immer an das Ende der Warteschlange gesetzt. Wenn nun ein solcher Plan zu einem früheren Zeitpunkt laufen sollte, musste er direkt am Leitrechner vorgezogen werden; damit war der WPA-Führer automatisch informiert und behielt so die Kontrolle über seine Produktion. Die Planer konnten nicht in letzter Minute und ohne Wissen und Zustimmung der WPA-Mannschaft eine Änderung vornehmen. Der Nachteil allerdings war, dass die Reihenfolge der Pläne im Programmspeicher von der tatsächlichen Produktion abwich.
Jetzt gibt die Planung neue Programme einfach frei, sie erscheinen am Ende der Warteschlange. Etwa notwendige Änderungen der Reihenfolge werden von der WPA-Mannschaft direkt auf der WPA-Leitstand-Seite vorgenommen, was gewöhnlich wesentlich einfacher ist als am Leitrechner der WPA. Bei diesem Vorgehen wird die Reihenfolge am Leitrechner automatisch mit den Änderungen auf der WPA-Leitstand-Seite synchronisiert.
Außerdem hält die WPA-Leitstand-Seite automatisch die Reihenfolge im Programmspeicher synchron. Somit ist die aktuelle Programm-Reihenfolge immer sowohl in der Planung als auch an der WPA sichtbar.
Mit der WPA-Leitstand-Seite können Läufe entweder manuell oder automatisch an den Leitrechner übertragen werden. Bei automatischer Übertragung hält stets eine ausreichende Anzahl Programme im Leitrechner. Alternativ dazu kann die WPA-Leitstand-Seite auch nur dazu eingesetzt werden, Programme und Papiereinsatz anzuzeigen bzw. auszudrucken, eine Änderung der Laufreihenfolge ist dann nicht möglich.
Die WPA-Leitstand-Seite markiert die Läufe in der WPA-Warteschlange mit Schloss-Symbolen. Diese zeigen den Status jedes Laufs und erlauben es, diesen zu ändern.
Die Warteschlange beginnt immer mit einem oder mehreren roten Schlössern, gefolgt von Läufen mit gesperrten Schlössern. (Im Idealfall sind alle grün, nach Änderungen am Leitrechner können einige orange sein.) Der letzte Lauf mit einem gesperrten Schloss markiert das letzte Programm, das bereits an den Leitrechner übertragen wurde. Alle Läufe danach haben ein offenes Schloss-Symbol.
Reihenfolgeänderungen im Bereich mit offenen Schlössern können direkt vorgenommen werden. Wird eine Änderung im gesperrten Bereich der Warteschlange notwendig, müssen zuerst die entsprechenden Läufe durch einen Klick auf das Schloss-Symbol des ersten Laufs im gesperrten Bereich entsperrt werden.
Kategorien: WPA-Planung
Kategorien: Einstellungen | Verarbeitungsplanung
Die PC-Topp.NET 2000 Maschinenterminalseite ist im Herbst 2006 durch das stark verbesserte PC-Topp.NET Maschinenterminal abgelöst worden. Die alte Maschinenterminal-Seite war ein wichtiger Schritt für PC-Topp hin zu einer vollständigen Intranet- und Internetlösung. Ihr Interface war aber zu beschränkt. Es hatte zum Beispiel nicht genügend Platz für alle relevanten Informationen. Außerdem waren die Daten in kleiner Schriftart dargestellt, sodass sie selbst aus der Nähe nur schwer zu lesen waren. Und es bot nur einen Bruchteil der Funktionen aus der DOS-Version.
Das neue Maschinenterminal wurde grundlegend überarbeitet. Eine der offensichtlichsten Verbesserungen ist die Anpassung zum Gebrauch mit Touchscreens. Das Maschinenterminal lässt sich nun per Bildschirmberührung steuern (vorausgesetzt, die Maschine ist mit einem Touchscreen ausgerüstet). Außerdem werden alle Informationen zur besseren Lesbarkeit in großer Schrift angezeigt.
Das DOS-Maschinenterminal läuft weiterhin im Hintergrund des neuen PC-Topp.NET Maschinenterminal, aber viele seiner Funktionen stehen mittlerweile auch in der neuen Version zur Verfügung. Außerdem sind einige neue hinzugekommen. Um alle diese Funktionalitäten unterbringen zu können, wurde das Interface in Registerkarten unterteilt, welche die Funktionen des Terminals bündeln.
Auf der WPA-Planungsseite sind nur Qualitäten von Interesse, in denen auf der WPA zu planende Aufträge vorhanden sind. Alle anderen Qualitäten werden ausgeblendet, sodass sich der Planer auf die relevanten Qualitäten konzentrieren kann.
Allerdings sollten auch diejenigen Qualitäten angezeigt werden, die zwar während der angezeigten Tage keine zu verplanenden Aufträge enthalten, aber für die Läufe im Programmspeicher auf Produktion warten. Damit sieht der Planer alle Qualitäten mit Läufen im Programmspeicher für die ausgewählte Wellenart.
Diese Situation ist selten, da die meisten Qualitäten, die produziert werden, Aufträge in der näheren Zukunft haben und daher auch mit Programmspeicher-Info in der WPA-Planung erscheinen.
Die Seite wurde leicht überarbeitet und zeigt nun auch Qualitäten, für die in der unmittelbaren Zukunft nichts zu verplanen ist und die zugleich Läufe im Programmspeicher warten haben. Als Nebeneffekt stimmt nun die Gesamtzahl in der Programmspeicherspalte immer mit den Zahlen überein, die für jede Qualität angezeigt werden.
In der Maschinen-Auslastungs-Seite erscheinen Maschinen oft als voll ausgelastet, weil die Planung beschlossen hat, ähnliche Aufträge zusammen zu produzieren, obwohl ihre Lieferdaten noch in weiter Ferne liegen. Wären diese Aufträge nach Lieferdatum und nicht nach Format geplant, hätte die Maschine freie Kapazitäten übrig. Die Maschinen-Auslastungs-Seite hilft Ihnen, diese freien Kapazitäten zu finden.
Die Funktion sucht nach Aufträgen, die früher geplant sind als vom Lieferdatum her erforderlich. Danach zeigt sie die Auslastung an der Maschine so an, als ob die Lieferdaten eingehalten würden, aber die Aufträge nicht früher als nötig fertig wären. Die frei gewordene Arbeitszeit in Stunden pro Tag erscheint als kleine weiße Zahl für jede Maschine in deren Übersichtszeile, wo die Maschinen-Auslastung angegeben wird.
Damit zeigt die Funktion an, wo man freie Kapazitäten schaffen kann, wenn man zu früh geplante Aufträge verschiebt. Wenn Sie zum Beispiel entscheiden müssen, ob ein eiliger Auftrag in die bestehende Planung eingefügt werden kann, erleichtert Ihnen diese Funktion, einen Tag dafür zu finden.
Sie können diese Funktion in dem neuen Bereich "Freie Kapazität finden" in der Toolbox der Maschinen-Auslastung finden. Wenn Sie "Aufträge verschieben" anklicken, wird die Stundenzahl der potentiell freien Arbeitszeit jedes geplanten Tages in der Übersichtszeile jeder Maschine angezeigt. In den Tagesdetails sehen Sie dann die Aufträge, die zugunsten eiligerer Aufträge verschoben werden können.
Werfen Sie auf http://demo.pctopp.com einen Blick auf diese neue Funktion.
Die WPA-Planung wird jetzt noch einfacher und leistungsfähiger: Seit neuestem können automatische Upgrades in der Toolbox der WPA-Planung aktiviert werden. Wenn "Automatische Updates" aktiviert ist, wählt PC-Topp zusätzlich zu den Aufträgen mit der Qualität, die man gerade verplant, automatisch Aufträge aus bestimmten Qualitäten als optionale Aufträge (blau) aus. Die Optimierung greift auf diese Aufträge zurück, wenn das Ergebnis dadurch wesentlich verbessert werden kann.
Natürlich werden auch hier wie bei manuellen Upgrades die Kosten berücksichtigt, sodass Upgrades nur vorgenommen werden, wenn die Gesamtkosten pro 1000 m2 die zusätzlichen Kosten rechtfertigen.
Welche Qualitäten bei der Verplanung berücksichtigt werden, wird auf der Seite der entsprechenden Qualität unter Optionen definiert: Sie können bis zu zehn mögliche Qualitäten definieren, aus denen Aufträge auf die ausgewählte Qualität hochgestuft werden. Natürlich können Sie auch Downgrades zulassen, aber wer will das schon!?
Kategorien: Einstellungen | WPA-Planung
Wir haben einige kleine Änderungen am Maschinen-Stundenplan-Dialog vorgenommen, um seine Benutzung einfacher zu machen. Für den Fall, dass Sie es übersehen haben: In der Verarbeitungsplanung kommen Sie zum Maschinen-Stundenplan, wenn Sie auf das Stundenplan-Symbol neben dem Datum in der Kopfzeile des entsprechenden Tages klicken.
Eine Schicht, die früher endet, sah bisher etwas seltsam aus: PC-Topp zeigte z. B. 05:00 - 13:00, und nur ein zweiter Blick ließ eine Pause von 11:00 - 13:00 erkennen, d. h. dass die Schicht bereits um 11:00 vormittags an diesem Tag endet.
Jetzt wird dieselbe Situation als 05:00 - 11:00 angezeigt, wie man es erwartet.
Die Produktionsziele werden als Schnappschuss der aktuellen Planungssituation für den exakten (theoretischen) Moment des Schichtwechsels berechnet. Sie zeigen, was die Planung während der folgenden Schicht zu liefern vorhat.
Die "Produktionsziele"-Seite listet diese Ziele zusammen mit der aktuellen Produktion auf und gibt damit zu jeder Zeit Auskunft, ob die laufende Produktion im erwarteten Bereich (100%) bzw. darüber oder darunter liegt. Die Crew an den Maschinen hat damit einen Anhaltspunkt für ihre Leistung. Wenn sie mit 100% beginnen, sollte sie das motivieren, entweder die Leistung zu halten oder über 100% zu kommen, selbst wenn sich die Planung während der Schicht ändert. Dadurch wird es wahrscheinlicher, dass die tatsächlichen Produktionszahlen am Schichtende den Zielvorgaben entsprechen.
Die Produktionsziele der WPA können – als neue Funktion – auf dieser Seite hinzugefügt werden (die bis jetzt nur die Ziele der Verarbeitungsmaschine angezeigt hat).
Kategorien: Statistiken | WPA-Planung