Optimale WPA-Planung, automatisiert oder interaktiv
PC-Topp bietet zwei Arten der Planung: Automatische Optimierung und Interaktiv Planen. Beide Programme kennen alle Tricks der Branche: Simplex-, Duplex- oder Triplex-Querschneider (sogar das bei Planern berüchtigte Simon Triple Split Knife). Beide können "knapsen", beide wissen, wann man Qualitätsaufbesserungen macht (und wann lieber nicht), kennen die Rillerabstände, Sonderriller, Aufreißbänder und können entscheiden, welcher Auftrag in einer Einstellung auf oberer bzw. unterer Ablage, auf Antriebs- oder Bedienerseite besser läuft.
Die WPA-Planungs-Seite gibt einen TGV-ähnlichen Überblick über die in jeder Qualität zu planenden Mengen (einzeln nach Wellenart) für die nächsten zwei oder drei Wochen.
Tage, an denen nur reine Bogen-Aufträge zu fahren sind (keine Bogen für die Verarbeitung), erscheinen farblich hervorgehoben. Ein Mausklick startet Automatische Optimierung und Interaktiv Planen, wo die richtigen Aufträge schon markiert sind. Mit einem Schieberegler kann der Planer festlegen, wie viele Tage er vorausplanen will und wie weit das System auf der Suche nach optionalen Aufträgen in die Zukunft gehen kann.
Zusätzliche Indikatoren zeigen den Umfang des Programmspeichers an und erinnern den Planer, für welche Qualitäten bereits Pläne vorhanden sind, die darauf warten, produziert zu werden.
Kostenfaktoren
Kostenfaktoren steuern in beiden Varianten die Planung. PC-Topp optimiert nicht einseitig den Randbeschnitt, sondern auch die Produktivität der WPA. Die Kosten von Aufbesserungen werden reduziert, Breitenwechsel vermieden, die mittlere Lauflänge steigt. Die Produktionsleitung kann über die Kostenfaktoren auf die Entscheidungen in der Planung Einfluß nehmen und diese so an Veränderungen in der wirtschaftlichen Situation oder der technischen Ausstattung anpassen.
Integration mit der Verarbeitungsplanung
Die Integration mit der Verarbeitungsplanung hilft bei der gezielten Auswahl der von der Verarbeitung benötigten Aufträge, hat aber keinerlei negativen Einfluß auf das WPA-Programm: Der gesamte Planungsvorgang zielt auf optimale Produktion auf der WPA ab.
Konflikte zwischen WPA-Programm und Verarbeitung treten natürlich trotzdem immer wieder auf - PC-Topp erkennt sie, meldet sie dem Planer und hilft ihm, sie zu beseitigen. Diese Feinabstimmung zwischen WPA- und Verarbeitungsprogramm ist der letzte Schritt des Planungsvorgangs.
Und seine volle Stärke spielt das integrierte Planungssystem PC-Topp dann aus, wenn nach einer großen Panne auf der WPA umgeplant werden muss.